Rückblick

Donnerstag, der 24. Mai, 23:00 Uhr, im alten Columbia Theater in Berlin Tempelhof:

Das ganze alte, ausgebaute Theater ist voller junger Menschen. Elektronische Musik ertönt und alle beginnen zu tanzen.  Als die Musik wieder aufhört zu spielen, wird es still und die Scheinwerfer richten sich auf einen älteren Mann vor der Bühne, neben dem ein Tisch mit einem Kreuz steht – der Pfarrer und der Altar. Wo ist man hier gelandet? Die Frage scheint durchaus berechtigt und die Antwort ist wohl auch keine, die man üblicherweise mit Techno-Musik und der späten Stunde verbindet: hier wird gerade ein Gottesdienst gefeiert. Im Gottesdienst geht es um Menschenrechte, das Leid in der Welt und die Verantwortung, die Christen in dieser Wirklichkeit tragen. Eine asiatische Menschenrechtsorganisation und der chinesische Künstler Liao Yiwu, der 2012 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt, sind anwesend. Sie berichten von der Gefangenschaft Liu Xiaobos, des Friedensnobelpreisträgers.

Am 7. Mai war es zum ersten Mal soweit! Der Konfi-Cup des Dekanats Thurnau in der Weihermühle war da. 4 Teams aus 3 Gemeinden, darunter die "Krögelsteiner-Konfi-Kickers" (KKK‘s), die "Präparanden-Weismain", die "Schönwetterkicker-Weismain" und die "Jesus-Chips-2K17" aus Berndorf/Trumsdorf, traten in packenden Duellen gegen einander an. Die Teams und ihre dauerhaft lautstarken Fanlager ließen sich auch durch den ständigen Starkregen nicht die Laune vermiesen. Begonnen hatte das Fußballturnier jedoch mit einem kurzen christlichen Impuls, musikalisch eingebettet durch die Band "Crosstunes".

Danach ging es dann aber fußballerisch los. Gespielt wurde zuerst in einem "Jeder-gegen-Jeden-System" mit anschließendem Spiel um Platz 3 und dem Finale. Ausgezeichnet wurden am Ende die "Jesus-Chips-2K17" mit dem Fair-Play-Pokal, die Fangemeinschaft Weismain mit dem Pokal für die beste Fanunterstützung und natürlich der Sieger des Turniers, die "Schönwetterkicker-Weismain", die sich im Endspiel um den Konfi-Cup und der damit verbundenen Teilnahme am Bayernausscheid in Schwabach, gegenüber den KKK's mit 6:1 durchsetzten. Es war ein tolles Turnier, das nächstes Jahr in die zweite Runde gehen wird – hoffentlich bei etwas trockenerem Wetter ;-). Geschrieben von Thomas Müller

Über 30 Jugendliche und junge Erwachsene machten die Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag wieder zu einer besonderen Nacht. In vier kurzen Andachten und teilweise Gesprächsgruppen anschließend betrachteten wir 4 Stationen Jesu zum, am und nach dem Kreuz.

Natürlich durfte auch der Workshop zum Kerzen gestalten nicht fehlen. Auch die Osterkerze der Kasendorfer Kilianskirche wurde dieses Jahr wieder von Jugendlichen gestaltet. Ellen Obitsch machte sich bereits im Vorfeld Gedanken und setzte sie unterstützt von Emily Lahi und Josias Neumüller zu einer wundervollen, einmaligen Osterkerze um.

 

Mit rund 30 Jugendlichen und Erwachsenen feierten wir am 31.03. den Jugendkreuzweg zum Motto “Jesus Art”. Englisch ausgesprochen spielt dies auf die Plakate im StreetArt-Stil an, die Jesu Art (deutsch ausgesprochen) im Umgang mit uns Menschen ins Hier und Heute holte. So ist es Jesu Art für den Ausgegrenzten, Verzweifelten, Verletzten, sich hinter Masken versteckenden, Fliehenden oder um den „Fallenden“ da zu sein. Ist es unsere Art, Jesus nachzueifern? Es war ein Jugendkreuzweg mit tollen Stationen, eindrucksvollen Plakaten und ansprechenden Texten.