Rückblick

Am Samstag, den 20.08. ging‘s los! Die 15 Teilnehmer und 8 Mitarbeitende der Sommerfreizeit 2016 trafen sich am Lichtblick in Thurnau zur lang ersehnten Fahrt nach Österreich!

Nach dem Einladen der Koffer und den recht knappen Verabschiedungen von den Eltern ;) fuhren wir um ca. 11 Uhr los und kamen nach ein paar kleinen Komplikationen auf der Autobahn (aus der Kühlerhaube eines Autos rauchte es plötzlich) abends am Höllwarthof in Österreich an. Dort wurden wir herzlich von den Besitzern empfangen und lernten die Gruppe erstmal mit Kennenlernspielen wie „Ninja“ kennen.

Das Gelände, was uns für die Freizeit zur Verfügung stand, bestand aus dem großen Wohnhaus, einer „Garage“, in der man z.B. Kicker spielen konnte, und einer Grünfläche mit Feuerstelle und Trampolin.

12 Jugendliche aus unserem Dekanat machten sich an Fronleichnam zu einer rund 50km langen Fahrradtour auf. Los ging es an der Kilianskirche in Kasendorf zum Görauer Anger. Mit dem Anstieg nach Zultenberg hatten wir die größte Steigung für die Strecke zu überwinden. Wer diesen vermeiden wollte, ist in Zultenberg am Wanderparkplatz dazu gestoßen. Weiter ging es über den Görauer Anger bergab durch Görau und Niesten nach Weismain. Auf dem Görauer Anger hatten wir allerdings schon den ersten Platten, den wir aber schnell beheben konnten.

Von Weismain über Altenkunstadt und Burgkunstadt bis zur Kieswäsch ging es relativ eben und somit angenehm zu fahren. Zwischen Weismain und Altenkunstadt hatten wir dann den zweiten Platten reifen, diesmal war eine Schraube auf dem Radweg der Übeltäter. Doch auch die konnte uns nicht lange aufhalten. In Altenkunstadt genossen wir erst das schöne Wetter bei einer Frühstückspause bevor es anschließend noch ein leckeres Eis gab.

Eine längere Mittagspause gab es dann an der Kieswäsch, bevor wir über den Mainzusammenfluss den Radweg zurück nach Kasendorf gefahren sind. Gegen 15:30 Uhr waren wir alle heile und mit müden Beinen wieder in Kasendorf angekommen.

Für manche war die Strecke auch ohne Steigung nach Zultenberg hinauf vollkommend ausreichend, so dass sie froh waren am Ziel zu sein, trotzdem war es auch für diese keine Quälerei sondern eine richtig gute Tour.

Am 27.02.2016 führte die Evangelische Jugend des Dekanats Thurnau das Musical „Das Urteil! Pilatus und Jesus“ auf. 14 junge Menschen macht sich daran unter der Anleitung von Dekanatskantorin Evamaria Peter und Dekanatsjugendreferent Tim Herzog, unterstützt von einer kleinen Band, bestehend aus Klavier, Gitarre und Schlagzeug, das Stück bühnenreif zu bekommen.

„Das Urteil!“, so imposant wie der Titel klingt, begann auch das Stück: Vorhang auf, Licht an und die geballte Sangeskraft schallte dem Publikum zum Auftakt entgegen.

In wechselnden Rollen präsentierten die Jugendlichen eine moderne Version der Passionsgeschichte, bei der für jeden etwas dabei war.

Ästheten konnten sich an Bühnenbild, Gewändern und interessanten Harmonien erfreuen, theologisch interessierten wurde ein spannender Ritt durch die Evangelien geboten, technisch versierte hatte die Gelegenheit sich in den kleinen Feinheiten von Funk-, Ton- und Lichttechnik zu verlieren und wer einfach nur einen schönen Abend genießen wollte, kam bei dem ansprechenden Gesamtpaket sicherlich auch auf seine Kosten.

Am Wochenende vom 19.-21.06 waren 40 mutige Helfer zwischen 7 und 12 Jahren bereit Robin Hood in Rothmannsthal zur Hand zu gehen. Nachdem ihre eher magere Ausstattung durch T-Shirt, Pfeil- und Bogen, Köcher, Hut, Armband und ein eigenes Türschild vervollständigt wurde konnte es los gehen. Schließlich mussten sie ja Frieda befreien und dem armen Bauern sein Geld zurück geben. Das war allerdings schwieriger als gedacht, da es zwischen Wiesen und Wäldern viele Aufgaben zu bewältigen gab. Von Sprungtraining über Schnelligkeitstest bis Wildschweinjagd war alles dabei und dann war da auch noch die fiese Wache von Prinz John die ihnen ständig Geld abknüpfte wenn sie nicht aufpassten. Letztendlich konnten sich die „Guten“ aber durchsetzen und Frieda befreien, sodass es als Belohnung nicht nur eine „Robin-Hood-Suppe“ und ein Lagerfeuer gab sondern auch einen waschechten „Wildschweinbraten“.

Neben der Befreiung von Frieda sind wir aber auch noch anderen Fragen auf den Grund gegangen. Wir haben uns damit beschäftigt wer unsere Natur und uns alle eigentlich so wunderbar gemacht hat. Und wieso wir alle so unterschiedlich sind, aber trotzdem jeder etwas anderes toll kann, sodass wir, wenn wir alle zusammen halten, viel mehr erreichen können als alleine.

Außerdem war es eine tolle Mitarbeitergruppe, die mit viel Engagement zur Betreuung der Kinder bereit stand. Ein besonderer Dank geht an die Küchendamen, die uns mit super leckerem und ausgewogenem Essen verwöhnt haben. Mir und den anderen Mitarbeitern, sowie Kindern, hat dieses Wochenende super viel Spaß bereitet und wir freuen uns schon auf ein spannendes Wochenende im nächsten Jahr.

 

Ein blauer Renault Master.

Souverän wie in seinen besten Zeiten steuert Tim Herzog das Führungsfahrzeug der viergestirnigen Karawane in den Morgenstunden des 02. August aus der Einfahrt seines Bürogebäudes in Thurnau. Ihm schließt sich ein Transport von 24 Teilnehmern und 8 Mitarbeitern der diesjährigen Jugendfreizeit des Dekanates an. Das Ziel: klar - die Toskana! Der Weg dorthin: ein Abenteuer, welches der Autor dieser Zeilen leider verschlafen hat, weshalb hier eine ca. zwölfstündige Erinnerungslücke klafft. weiterlesen

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