Rückblick

Beim Kindertag im Thurnauer Schwimmbad war auch die Evangelische Jugend vertreten. Nicht nur die Kinder hatten viel Spaß mit unserer Wasserrutsche.

Das Team der EJ. Vielen Dank an Philipp Hacker, Laura Mestel, Julia Mestel, Maria Schulze und Marcy Ott (nicht auf dem Bild).

Wir befinden uns im Jahre 50 v.Chr. – äh, 2019 n.Chr. Ganz Gallien Oberfranken ist von den Römern besetzt... Ganz Oberfranken? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Eine ganze Horde Nachwuchsgallier und ihr Mitarbeiterteam – 41 insgesamt – erlebten am letzten Juniwochenende eine abwechslungsreiche Zeit. Also – so viele Angriffe von den Römern gab es gar nicht. Zum Glück. Uns war auch so warm genug. So haten wir genug Zeit um uns gegenseitig bei den Kennlernspielen kennen zu lernen, wir konnten uns den ganzen Samstagnachmittag Zeit für tolle Workshops nehmen und spannende Theater mit Asterix und Obelix erleben. Doch am Samstagabend passierte es dann doch. Wir Gallier durften uns beim Geländespiel nicht von den Römern erwischen lassen, bevor wir unseren Zaubertrank hatten.

Bei all der Aktion und dem vielen Spaß hatten wir trotzdem noch Zeit, mal gemeinsam darüber nachzudenken, was uns stark macht, wenn wir unseren Zaubertrank mal nicht finden. Und ganz ehrlich – Muskeln sind nicht alles. Wahre stärke zeigt sich im Handeln. David wurde uns dabei zu einem Vorbild. David, der sich nicht auf Waffenrüstungen verließ, sondern wusste, dass er mit seinem Gott an seiner Seite gegen alle Riesen gewappnet sind. Selbst, wenn die Riesen mal „Angst“ oder „Streit“ oder „Unsicherheit“ oder so heißen.

Da tut sich was, in unserem Dekanat. Bereits zum zweiten Mal dieses Jahr haben sich die Jugendbeauftragten aus unseren Kirchengemeinden getroffen um gemeinsam darüber zu beraten, wie die Jugendarbeit in den unseren Gemeinden gestärkt werden kann. Beim vergangenen Treffen ging es darum, die Situation der einzelnen Kirchengemeinden kennen zu lernen und die speziellen Herausforderungen und Stärken wahrzunehmen. Nicht jeder kann alles – muss er auch nicht. Aber wie bekommen wir es hin, dass wir gegenseitig besser von den tollen Angeboten und Stärken der einzelnen Gemeinden profitieren? Welche Gemeindegrenzen müssen weicher werden um für möglichst alle Kindern und Jugendliche den christlichen Glauben noch interessanter zu machen?
Hier gibt es noch manches vorzudenken – mit den Jugendbeauftragten und mit den tatkräftigen ehrenamtlichen, die die Gruppen und Kreise verantworten – um dann möglichst bald auch vom „denken“ und „reden“ zum „machen“ zu kommen.

Stolz erzählten die Jungs im Kinderheim in Ostrog den Gästen aus Deutschland von ihrer Leidenschaft, Breakdance zu tanzen. Auch eine Gruppe, die eine tolle Tanzchoreografie ausgearbeitet hat, stellte ihre Ergebnisse den Gästen vor. Doch es gab ein Hindernis, das die meisten Jugendlichen in Deutschland hätte aufgeben lassen. Das Kinderheim besaß keinen CD-Player oder ähnliches. Also mussten die Tänze ohne Musik einstudiert und auch aufgeführt werden.

Am dunklen Fleck an der Wand sieht man, dass der Mann bereits seit Jahren an dieser Stelle liegen muss. Krank. Teilweise körperlich behindert. Von der Gesellschaft vergessen und vom Staat alleingelassen.

Von solchen und ähnlichen Schicksalen erzählte Uwe Gottwald, Leiter des Arbeitskreises „Jesus verbindet Völker“ der Evangelischen Kirche in Ludwigstadt bei seinem Bildervortrag im Lichtblick in Thurnau. Gleichzeitig berichtet er, wie unter anderem unsere Kleider- und Lebensmittelspenden, die im Thurnauer Dekanat immer in der Woche vor dem ersten Advent gesammelt werden, wenigstens ein bisschen Not lindern. Die Verteilung vor Ort übernimmt der ukrainische Verein „MIR“ (Friede), mit dem schon seit rund 25 Jahren zusammengearbeitet wird. Streng nach Listen wird dafür gesorgt, dass die Hilfe auch wirklich da ankommt, wo sie benötigt wird.

Wer sich selber ein Bild von der Situation in der Ukraine machen möchte, kann gerne vom 11.-17. April 2019 an der Ukraine-Fahrt teilnehmen. Infos gibt es bei Uwe Gottwald (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0162 1003136) oder bei Tim Herzog.

Herzlichen Dank für jede Spende, die Sie dieses Jahr auf den Weg in die Ukraine schicken.

Donnerstag, der 24. Mai, 23:00 Uhr, im alten Columbia Theater in Berlin Tempelhof:

Das ganze alte, ausgebaute Theater ist voller junger Menschen. Elektronische Musik ertönt und alle beginnen zu tanzen.  Als die Musik wieder aufhört zu spielen, wird es still und die Scheinwerfer richten sich auf einen älteren Mann vor der Bühne, neben dem ein Tisch mit einem Kreuz steht – der Pfarrer und der Altar. Wo ist man hier gelandet? Die Frage scheint durchaus berechtigt und die Antwort ist wohl auch keine, die man üblicherweise mit Techno-Musik und der späten Stunde verbindet: hier wird gerade ein Gottesdienst gefeiert. Im Gottesdienst geht es um Menschenrechte, das Leid in der Welt und die Verantwortung, die Christen in dieser Wirklichkeit tragen. Eine asiatische Menschenrechtsorganisation und der chinesische Künstler Liao Yiwu, der 2012 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt, sind anwesend. Sie berichten von der Gefangenschaft Liu Xiaobos, des Friedensnobelpreisträgers.

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